MEDITATIONSVARIANTEN

Eine Reise ins Ich

 

Ruhig mein Atmen floss... Stille sich in mir ergoss...

 

Ausgeblendet Zeit und Raum... Erwacht im Innern ein sanfter Traum...

 

Glückseligkeit die mich erfüllt... Mich von Innen nach Aussen umhüllt...

 

So lausche ich tief in mein Herz hinein... Eine Melodie entsteht... So klar und rein wie der Sonnenschein...

 

Und so dies alles in mir schwingt... Mich erfüllt und neue Energie mir bringt...

 

Langsam kehre ich zurück... Und fühle mich total beglückt...

 

von Jessica Klammer 18.7.2012

Stille Meditation oder auch Ruhemeditation


Wir verharren in Ruhe und Stille, unsere Aufmerksamkeit ist genau das… STILLE… in diesem Zustand wird unser Geist klar, weit und ist vollkommen unwissend und doch allwissend...

Diese Form der inneren Beschäftigung ist in allen Religionen und spirituellen Lehren zu finden. Unsere Weltanschauung, die bis anhin für uns in dieser Form richtig war, beginnt bei genauerer Betrachtung sich zu verändern… die Anschauung wird grösser, weiter, universaler. Zwischentöne werden erkannt, gespürt und der Geist ist vollkommen offen für neue Möglichkeiten und neue Zusammenhänge.

Während der Stillen Meditation ist ein minimum an Bewegung und Gespräch erwünscht und sinnvoll… Nach einer gewissen Zeit, werden neuen Erkenntnisse die während der Meditation von unserem Unterbewusstsein oder auch von unserem Allbewusstsein aufsteigen, nach und nach in unseren Alltag integriert, wodurch mehr Gelassenheit und Ruhe einfliessen können.

Geistesruhe-Meditation

 

Bei dieser Meditationstechnik geht es darum, sich geistig-mental zu entspannen. Dies erlangen wir dadurch, dass wir unseren Fokus auf einen einzelnen Teil lenken. Dies kann eine Kerze sein, ein Bild, ein Wort wie auch der eigene Atem. Dadurch beginnt sich unser Geist zu entspannen und die kreisenden Gedanken werden durch den Fokus gelenkt und können zur Ruhe kommen. Nach etwas Übung stellt man fest, dass der Fokus zwischendurch immer wieder mal «verschwindet» und eine Art Leere tritt ein… während dieser Leere steigen oft Lösungen für Themen aus dem Unterbewusstsein auf und machen sich als plötzliche Eingebungen bemerkbar. Diese Eingebungen könnten ohne diese Leere-Situation nicht zustande kommen… Aus diesem Grund könnte man diese Meditationsvariante auch Lösungsmeditations nennen...

Bodyscan


Die Bodyscan-Technik wird meistens im Liegen durchgeführt. Wobei man die Konzentration über den Atem findet und danach den Körper nach Verspannungen und hervortretenden Empfindungen durchsucht. Diese Methode wird weltweit bei verschiedensten Therapieverfahren angewandt und dies mit erstaunlichen Erfolgen.

Gehmeditation

Das gehen im gleichmässigen Rhythmus, aktiviert unsere linke und rechte Gehirnhälfte gleichermassen. Wir lenken bei der Gehmeditation unsere Konzentration auf unsere Schritte, die Atmung und unsere inneren Vorgänge. Durch die Bewegung unseres Körpers lösen wir auch Bewegung in unserem Geist aus. Wir können angestaute Energien durch die körperliche Aktivität loslassen. Während dieser Übung können auch andere Meditationstechniken mit einfliessen. Wie z.B. die Mantra-Meditation. Schon eine halbe Stunde Gehmeditation macht uns klar und frei… Endorphine und Serotonine werden ausgeschüttet und lassen uns gleich mit mehr Lebensfreude weitergehen.

Achtsamkeitsmeditation


Die Achtsamkeitsmeditation ist geprägt durch Spannung und Entspannung die durch die aufrechte Sitzposition zustande kommt. Wir schenken während dieser Zeit unseren Gefühlen, körperlichen Empfindungen und unseren Gedanken die Aufmerksamkeit oder eben die Achtsamkeit, die ihnen gebührt. Wir begeben uns in eine Beobachterposition. So erkunden wir unsere Gedanken, Gefühle und Körperempfindungen ohne sie zu bewerten. Wir lassen alle Empfindungen bei uns ankommen und weiterziehen, egal was es ist, egal in welcher Reihenfolge dies geschieht… Wir beobachten nur...

Mit der Zeit stellt sich die Gewissheit ein, dass einige dieser Empfindungen unseren Alltag berühren, beeinträchtigen oder beflügeln. Stellt man dies fest, beobachtet man diese Empfindung genau und zwar so lange bis sie von alleine wie ein Blatt im Fluss weiterzieht. Der erfahrene Meister in der Achtsamkeitsmeditation, erkennt die Einheit dieser Empfindungen und kann sie mit Gelassenheit annehmen und in freudiger Erwartung auf sein Leben blicken.

Zen-Meditation

 

Die Zen-Meditation ist wohl sitztechnisch gesehen die meist verbreitetste. Wir erkennen sie an der Sitzhaltung, welche vom Lotus-, Schneider und Fersensitz gekennzeichnet ist. Bei dieser Variante wird ähnlich wie bei der Achtsamkeitsmeditation der Fokus auf die körperlichen Empfindungen gelenkt. Die Zen-Meditation geht davon aus, dass Körper und Geist eine Einheit bilden und das die Anspannung und Entspannung im Körper einen direkten Einfluss auf den Geist haben. Da alle Erfahrungen auf körperlicher Ebene oder auf der Zellebene gespeichert sind. Dadurch können verdrängte Erinnerungen wieder auftauchen und mittels Hilfe eins erfahrenen Therapeuten aufgelöst werden.

Durch die strenge Haltung und die stark ausgerichtete Konzentration, finde ich persönlich diese Art nicht für Anfänger geeignet. Doch für die etwas Fortgeschritteneren kann diese Methode den Körper und den Geist völlig neu ausrichten.

Progressive Muskelentspannung nach Dr. E. Jacobsen

 

Bei dieser Variante liegt das Augenmerk auf die An- und Entspannung der einzelnen Muskelgruppen. Nach kurzer Übungsdauer stellt sich ein tiefer Entspannungszustand ein. Schneller Stressabbau, Optimierung des gesamten Energiehaushaltes, Blutdruck senkend, sehr gute Ergebnisse beim Restless Leg Syndrom, bei Schlafstörungen, Spannungskopfschmerzen, allgemeinen Verspannungen, Nervosität etc.

Fantasiereisen

Ich finde, dass Fantasiereisen eine wunderbare Chance sind um Orte zu besuchen, die wie es der Name schon sagt, nur in der Fantasie zu Hause sind. Man liegt oder sitzt in entspannter weise und hört einfach zu. Man lässt sich tragen von der Stimme der Vortragenden die einem dabei hilft in eine leichte Trance zu gehen. Dabei werden einem immer wieder Pausen gegeben um die eigenen Bilder der jeweiligen Geschichte zu «zeichnen» sie wirken zu lassen auf unser Unterbewusstsein. So erlebt jeder Mitreisende die Geschichte nach seinem inneren Wissen. Diese Art der Reise ist oftmals so entspannend das der Klient dabei einschläft, was jedoch der Wirksamkeit keinen Abbruch tut. Das Unterbewusstsein übernimmt diese Eindrücke und lässt in den darauffolgenden Tagen oftmals neue Anregungen, Bilder und Visionen aufsteigen.

Tanz

Für mich eine der wundervollsten Möglichkeiten um Bewegung und Trance zu verbinden. Was gibt es schöneres als den Körper zum Rhythmus der Musik zu bewegen, die Energien zum Fliessen zu bringen und das eigene Körpergefühl zu verstärken. Die Gedanken verstummen, bis man selbst zur Musik wird. Schon seit Urzeiten wird z.B. der Trommelschlag als Tranceinduktion verwendet. Für alle, auch für diejenigen, die der Meinung sind sie können nicht tanzen. Hierbei geht es nicht um Schönheit oder Perfektion sondern um Gefühl und dieses kann mal schön oder eben nicht schön sein. Es kann energiegeladen, fröhlich, sexy, wütend, männlich, weiblich, impulsiv, spassig, hässlich, lieblich, fordernd, schüchtern etc. sein… Das ist ja das herrliche daran.

Dynamische Mediation


Dies ist wohl die aktivste aller Meditationstechniken. Diese Methode ist für alle geeignet, die sich einfach mal so richtig gehen lassen wollen. Für all jene, die ihren Gefühlen einen geschützten Raumen geben möchten um diese voll und ganz auszuleben. Was auch immer während dieser ganz bestimmten Abfolge von Ausdrucksformen herausgelassen wird, ist richtig und wichtig für jeden Einzelnen. Durch chaotisches Atmen, schreien, weinen, um sich schlagen, tanzen und springen etc. alles darf fliessen, alle blockierende Emotionen dürfen jetzt losgelassen werden, abgebaut werden, dies ist erwünscht und richtig platziert. Es ist eine sehr eindrucksvolle Möglichkeit sich allen Gefühlen hinzugeben ohne Rücksicht auf andere, einfach ausleben und sich von den Gefühlen leben lassen… Selbst langjährige Praktizierende schrecken manchmal vor dieser Art der Betrachtung zurück. Doch ist die erste Hemmschwelle überwunden, gibt es meistens kein Halten mehr und neue Dimensionen des Ich-Seins werden geboren.

William der Wassergeist

Eine Fantasiereise für Kinder ab 4 Jahren


Was ist eine Fantasiereise?

Dies ist eine Geschichte mit meditativem Inhalt, bei dieser CD einer der sanft das Ur- und Selbstvertrauen Ihres Kindes fördert.


 

Die Geschichte selbst

Bei dieser Reise macht Ihr Kind die Bekanntschaft von William dem Wassergeist. Er ist ein sehr freundlicher und lustiger Geist, der Ihrem Kind dabei hilft, auf sich und sein inneres zu hören und so das Ur-Vertrauen und das Selbstvertrauen stärkt. Zum Schluss der Reise erhält Ihr Kind einen «Zauberstein» den es in schwierigen Situationen zu Hilfe nehmen kann. z.b. bei Kindergarten- oder Schulaufführungen, Prüfungen oder einfach um sich wohl zu fühlen, als eine Art Glücksbringer.


 

Geschrieben, Illustriert und Gesprochen (Mundart) von Jessica Klammer

Preis pro Stück: 20.00 CHF